Montag, 30. Juli 2007

neue "Kupplig" + Anlasser überholt

So, neben neuer Kupplung, wurde auch der völlig verdreckte Anlasser zerlegt, und mit neuen Kohlen und Magnetschalter ausgestattet. Der Öl-Diesel-Geschmack bleibt wohl ewig an den Fingern hängen....

Samstag, 21. Juli 2007

Mittwoch, 18. Juli 2007

Crossing Southern Europe 2007 – Mer Mediterranee

Vorwort:

Ja wir sind wieder im Lande. Ja schon nach 2 Wochen, nicht nach max. 4, und nein der Bus ist nicht „verreckt“ wie einige es anscheinend inständig herbeireden wollten. Wir sind aus eigener Kraft wieder nach Hause gekommen. Von den geplanten 7000km schafften wir nur 4000km, verbrachten aber wunderschöne Tage am Mer Mediterranee. Die Reise ist verkürzt worden, da die klimatischen Bedingungen in Südspanien dem Bus (vor allem der Kupplung) stark zusetzten. Der Bus bewies sich aber als super funktional, dass man diese Art des Reisens jedem nur empfehlen kann (sofern man sich natürlich glücklich schätzen kann einen zu besitzten). Die Portion Kultfaktor kommt ja immer noch oben drauf, genauso wie die Leute die einen unterwegs ansprechen bzw. die man mit anderen Busen unterwegs kennen lernt. Noch ne coole Sache sind Sprüche wie: „Wo sind wir heute, wo waren wir gestern?“ Diese Art der Reisefreiheit lässt sich eigentlich nicht besser beschreiben. Folgende Auszüge sind aus dem Buslogbuch, welches auf der Reise täglich von mir bzw. Bänker geschrieben wurde, lediglich einige Stellen wurden nachträglich gestrichen oder geändert! Viel Spaß beim lesen!

1. Juli 2007

Windelsbach – St. Vit (F)

„Die Invasion beginnt“

… begann die Reise um 9.00 Uhr beim Maulwurf im Hof. Wir fuhren über die A7/A6/A5 Richtung Freiburg wo wir uns eigentlich unser erstes Tagesziel gesetzt hatten. Nach dem sonntäglichen Mittagsschmaus (Cordon Bleu) fuhren wir weiter Richtung Basel, wo wir nach einer Pause zwei Backpackers aus Polen aufnahmen, die auf so anner Oart „spirituellen Reise“ unterwegs waren. Sie sprach perfektes Englisch, er hingegen verstand weder deutsch noch englisch. Nachdem sich der Bänker dann auch noch verfahren hatte, und wir mit den Polen etliche km auf der Landstraße gefahren sind, warfen wir die beiden bei Besancon wieder raus. Wir selber schlugen ca. 15km weiter bei St. Vit unser Lager auf, einem Campingplatz gleich neben dem Fluss Saone.

2. Juli 2007

St. Vit – Montceau les Mines

„Die gelben Engel“

Der Tag begann super, mit allem was das Camperherz begehrt. Spiegeleier mit Salami und Kaffee. Um 9.00 Uhr sind wir dann am Campingplatz vom Hof gerollt, Richtung Doll. Leider stand es mit der Orientierung Anfangs nicht so gut, denn auf der Ortsumgehung von Doll hab ich mich dann gleich mal verfahren. Nach dem Umweg endlich wieder in die richtige Richtung passiert es: auf der N80 bei Moroges vernehmen wir plötzlich ein sehr lautes Geräusch aus dem Heck. In einer Nothaltebucht lies sich der Schaden nicht genau lokalisieren, nach kurzem Überlegen und der Gefahr der vorbeirauschenden LKWs entschließen wir uns den nächsten sicheren Parkplatz zu suchen. Mit Nebelwolke und gefühlten 120 dB klappte das auch. Dort in Moroges an der Bushaltestelle den Motordeckel unten demontiert und „Herrgottnei“ geschrieen. Der Auspuff genau am Krümmer abgefault. Zuerst haben wir mal versucht mit Draht dem ganzen beizukommen, aber des war eigentlich unmöglich. Die gelben Engel angerufen und danach gewartet. Nach ca. 1 Stunde kam dann ein etwas Englisch sprechender (I get your car) älterer Franzose, der den Bus dann auf seinen LKW nahm. Dieser fuhr der Landesart „angepasst“! Den Bus auf der Ladefläche mit einem Kantholz gesichert und vorne einmal angehängt. Ich musste während der Fahrt mehrmals in Bänker fragen ob der Bulli noch draufsteht, da dieser selbigen im Spiegel sah. Nach ca. 25km kamen wir in Montceau les Mines an. Eine BMW-Werkstatt, die aber lange nicht so modern wie deutsche BMW-Zentralen ausgestattet war. Solls drum, der „Spittler“ und der „Heubi“ machten sich gleich ans Werk. Leider vorerst ohne Englisch-Support. Wieder einige Zeit später erklärte uns der „Spittler“-Junior in einigermaßen Englisch, dass das Teil nicht mehr verfügbar sei. Zuerst wollte er uns notdürftig so weiterschicken, aber der ADAC kümmerte sich darum und versicherte sich um Ersatz zu kümmern. Naja erst mal auf den gegenüberliegenden Hof zu den anderen „Schrott“-Autos gefahren und dort unser „Lager“ aufgeschlagen. Als wir auf dem Weg (zu Fuß) Richtung Einkaufszentrum waren nahm uns der wirklich nette Englisch sprechende Junior“Spittler“ mit zum Supermarkt. Auf meine Frage: „Where do you go?“ antwortete der: „Wherever you want, Spain maybe? I was ther 2 years ago in Lloret de Mar, many many girls!” Naja am Super U erst mal die französischen riesen Märkte inspiziert und auch einen 20er 1664-Bier-Karton gekauft. Danach am Campingplatz „le Schrott“ bei einigen Bier, 66ig und dummen Galgenhumor Nürnberger gegessen und uns übern „Heubi“, „Spittler“ und „Francois“ ausgelassen, welche fleißig neue, defekte Autos brachten. Gegen 6 Uhr rief der ADAC dann mit guten Nachrichten an. Morgen um 10 Uhr soll der Auspuff kommen… Im Moment sitzen wir im Bus und trinken ein 1664 nach dem anderen. Scheiß drauf heut is eh scho alles egal. Die ganze BMW Werkstatt verfolgte übrigens den ganzen Tag belustigt unser treiben auf dem so aner oart „Campingplatz“. Morgen heißt es dann ein neuer Tag, ein neues Glück!

3. Juli 2007

Montceau les Mines

„A de Francois scho widder!“

Nachdem wir um 9 Uhr rum aufgestanden waren, warteten wir erwartungsvoll auf den Kurierdienst, der den Auspuff bringen sollte, aber wie sich später rausstellen sollte vergeblich. Unser Tag gestaltete sich hauptsächlich mit warten, schlafen, 66ig kartln oder Maxim lesen. Ab und zu trug auch noch Francois zur Belustigung bei, als er z. B. gegen Feierabend plötzlich bei strömenden Regen begann mit dem Bagger eine Mauer einzureißen, wieder abbrach und eine Stunde später mit Schaufel und Schlegel kam und noch wenig „rumkrauterte“. Außerdem sahen wir ihn noch in der Stadt rumfahren, als wir was essbares und was zu rauchen organisierten. Am Abend gab’s dann lecker Menu „salad fromage“ und eine Flasche Bordeaux der die Zähne stocken ließ. Nun hoffen wir auf morgen, getreu dem Motto „neuer Tag neues Glück“ Außerdem kürten wir Creep von Radiohead zum Song der 2 Tage auf dem Schrottplatz.

4. Juli 2007

Montceau les Mines – Narbone Plage

„Flucht aus Montceau les Mines“

… aber gegen halb 11 kam dann der le France Express und was der auslud war einfach toll. Wie man sich über ein Stück Rohr so freuen kann! „Heubi“ und „Jaques“ machten sich gleich mit Schneidbrenner fröhlich ans Werk. Nach ca. 45 Minuten war der neue Auspuff dran. Mit einem freundlichen „bon vojage“ und „viva la spain“ wurden wir um 12 Uhr entlassen. Jetzt hieß es erst mal Kilometer fressen. Nur durch einen Tankstopp wurden wir unterbrochen. Über die ab Clermont-Ferrand Mautfreie Autobahn ging es weiter Richtung Süden. Die Autobahn war sehr abenteuerlich gebaut, es ging mehrmals steil bergauf und bergab. Die höchste Brücke der Welt bei Mileau (2,5km lang, 350m hoch) kostete 7 Euro, aber der Umweg währe keine alternative gewesen. Nach dem Viaduct ging es auf ca. 10km nur bergab, diesmal außergewöhnlich. Man hatte das Gefühl die Autobahn wurde an den Berg gehängt. Nach kurzem Überlegen noch schnell einen Pack Heineken gezogen und einen Zeltplatz bei Narbonne gesucht. Auf der Suche stießen wir vor uns auf einen T1 VW-Bus aus Schottland. 4 jüngere Kerle waren auch auf einer Tour de Europe. Aus dem Abendlichen VW-Bus Treffen wurde leider nichts, da sie nach kurzem Plausch weiterfuhren. Morgen wollen wir dann endlich das Meer sehen und fühlen. Wobei schmecken kann man es hier in Narbone schon!

5. Juli 2007

Narbone Plage (F) – El Masnou (E)

„Viva Espana!“

Heute Morgen ging’s gegen 9 Uhr in Narbone los Richtung Perpignang. Auf der Fahrt Richtung spanische Grenze kam uns zum wiederholten Male ein T3 entgegen. Wie jedes Mal wurde natürlich aufgeblendet und zurückgegrüßt. Ein Ritual, welches immer bei solchen Begegnungen wiederholt wird. Gestern sahen wir übrigens auf der Autobahn einen baugleichen T3, allerdings auf der Gegenspur. Spanien erreichten wir via der NII durch ein kleines Kaff, wo sich Suveniershops und anderer Mist aneinander drängten. Als wir drüben waren hieß es erst mal „Viva Espana!“ Nach einigen Kurven war dann der Weg frei aufs Meer. Wir fuhren bis el Masnou, wo ein Campingplatz am Hang war. Nach kurzem „Platzeinrichten“ ging s gleich an und ins Meer. Das Wasser war auf jeden Fall klasse, die Wellen hielten sich in Grenzen. Nachdem wir zahlreiche Schwarze abgewimmelt hatten, die irgendwelchen Ramsch verkaufen wollten, ging’s „lecker“ Bier kaufen und danach auf den Campingplatz zurück. Ein Studentenfilmteam kam dann um eine viertel Stunde uns und unseren Bus zu filmen, während wir auf der Karte unseren Weg einzeichneten. Zum Abendessen gab’s dann ein 3 Gänge Menü: 1. Gang: lecker Heineken eisgekühlt; 2. Gang: Stopfer mit Fischstäbchen; 3. Gang: Estrella Damm lau warm. Zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass es in einigen Parzellen hier aussieht wie bei Rock im Park. Massenweise Jugendliche und jede Menge Müll. Morgen dann mal nach Barcelona…

6. Juli 2007

Barcelona

„Piefkes in der großen Stadt“

Wurden heute morgen gegen halb 9 durch französisches Gwaaf neben unserem Bus geweckt. „Àlore“. Naja danach gab’s erst mal so a oart Rührei mit Speck. Der Schinken hier ist allerdings nicht mit unserem zu vergleichen. Scheinbar wird der nicht geräuchert sondern nur abgehängt. Der Kaffee lief heute das erste Mal problemlos durch und somit war das Frühstück gerettet. Um 10 machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof El Masnou. Auf Englisch „dos“ Tickets to Barcelona and back gekauft. Der Zug war angenehm klimatisiert, wie überhaupt alles in und um Barca: Internetcafe, Metro, S-Bahn, Mc Donalds, einfach alles! Ausgestiegen sind wir einfach da, wo alles ausgestiegen sind. Dies stellte sich als richtig heraus. Wir waren an der „Placa de Catalunya“ gleich neben der Haupt-Fußgängerzone „la Rambla“. Als wir ein Internetcafe erspähten, machten wir unseren ersten Eintrag auf Eurobus07. Nachdem wir uns über das U-Bahn-System schlau gemacht hatten, fuhren wir via Metro zur „Sagrada Familia“. Schon seit 600 Jahren Baustelle und wir glauben auch noch weitere bis die Schreiner mal zum Einglasen kommen können. Neben der Sagrada aßen wir erst mal im goldenen M. Zurück auf dem Placa Catalunya noch kurz das Hard Rock Cafe Barcelona besichtigt und danach ging’s zurück nach Masnou an den Strand. Zeitweise dachten wir, wir sind auf einem FKK Strand, es stellte sich aber heraus, das die Spanierinnen einfach freizügiger sind. Nach 2 Frischgezapften Estrella Damm an der Strandbar gab’s Brotzeit am VW-Bus. Bei biologischem Studium der Ameisenautobahn stellten wir fest, das unser Nachbarlager verlassen war. Amon hatte scheinbar dem CVJM ähnlichem Verein ausgang erteilt. Das weiter entfernte „Camp Fetto“ spielte Gitarre. Der Abend klingt gerade mit einer neuen spanischen Biersorte aus: San Miguel…

7. Juli 2007

El Masnou – Miramar

„südlichster Punkt“

Heute ging’s weiter Richtung Valencia. Der Start verlief schon mal super, gleich bei der Abfahrt einen VW Bus T3 gegrüßt, dann die NII in Richtung Barcelona gefahren. Bei den zich Autobahnkreuzen und 4spurigen Kreisverkehren gleich mal verfranzt und mitten durchs Herz von Barcelona mit unserem Bus gedieselt. Stop and Go, da die hier von grüner Phase anscheinend noch nichts gehört haben. Danach ging’s zügig ins immer heißer werdende Südspanien. Das Ebro-Delta neben uns gelassen, Valencia ebenfalls, da klebte die Kupplung nach einer Mautstelle zusammen. Nach einer Pause ging zuerst mal alles wieder normal, aber als wir die Autobahn kurze Zeit später verließen, das gleiche wieder. Endlich auf dem Campingplatz angekommen, konnte sich der Bus und wir erst mal ausruhen. Doch hier war klar, bis hierher und nicht weiter. Die Hitze wird weiter runter nur noch schlimmer, da Afrika ja schon fast nebenan liegt. Nachdem der extrem feine Sand und das Meer Ablenkung bot, klang der Abend bei Amstel und 66ig aus. Belustigen konnten wir uns noch an den Spaniern, welche um 23 Uhr das kochen und essen anfingen, aber ausnahmslos alle! Auf dem ganzen Zeltplatz gab’s fast nur Spanier, so weit waren wir schon vorgedrungen. Morgen dann wieder in kältere Busschonende Gebiete vorstoßen…

8. Juli 2007

„Delüx Camping“

Miramar – St. Pere Pescador

… gegen 8 Uhr wollten wir starten, aber der Anlasser streikte zu allem übel neben der ohnehin schon „malaten“ Kupplung auch noch. Nachdem der Helf dir Selber keine wirkliche Hilfe war, halfen ein paar Schläge mit dem Hammer gegen den Magnetschalter, da dieser anscheinend hing. Auch den Keilriemen mussten wir nachspannen, da er sich gelockert hatte. Nachdem dies alles gemacht war, ging’s wieder Spanien aufwärts…Wir wollten wieder ans Meer, und deshalb fuhren wir bis nach Girona, wo wir jetzt auf einem spitzen Campingplatz direkt am Meer sind. Der Supermarkt ist mit allem gefüllt, was man braucht, die Anlage top, der Preis zwar auch, aber scheiß drauf, wir haben Urlaub. Kurz bevor wir diesen Platz gefunden haben, halfen wir an einer Tankstelle noch einem Holländer mit einem T4, welcher sein Navi nicht Richtig programmieren konnte. Nachdem wir ihm sein Ziel eingegeben hatten, hielten wir noch einen kurzen T3 – T4 Generationenplausch. Er fuhr einen 2-liter-Diesel, seine Frau gab allerdings zu bedenken, dass die „Kupplig“ seit Amsterdam auch Probleme macht. An der Tanke wo wir uns aufhielten, fand wieder ein reges Treiben von „käuflicher Liebe“ statt, wie fast auf allen grenznahen Straßen zu Frankreich, wie uns schon auffiel. Auf jeden Fall ist der Platz hier nur 100m vom Strand weg, es gibt alles was man braucht, hier bleiben wir erst mal!


Nachtrag: Auf einem Autobahnrastplatz an dem wir unserem Bulli etwas ruhe gönnten, trafen wir einen ca 60 jährigen „Preußen“, der uns freundlich fragte ob denn alles in Ordnung sei. Wir erklärten ihm die Lage, worauf er uns erzählte, dass er als er jung war mit einem T1 und „7 Mannens“ nach Gibraltar gefahren ist. Diesmal war er mit seiner Familie unterwegs. Sein Auto war auch in der spanischen Sonne „defektiert“. Er bekam ein Leihauto vom ADAC wie sich rausstellte. Er wünschte uns eine gute Weiterfahrt und wir verabschiedeten uns mit einem Bus Hupen. Zu diesem Thema fällt mir noch ein, dass wir auf der Fahrt Richtung Costa Brava zig Autos gesehen haben, welche liegen geblieben waren. Eines war sogar ausgebrannt am Straßenrand gestanden. Soviel zum Thema Hitze…

9. Juli 2007

St. Pere Pescador

„Bild + Bier + Boeuf“

Der Tag beginnt mit einem Bad im Mittelmeer. Um 10 Uhr morgens hat man das eigentlich für sich allein. Anfangs etwas frisch, aber dann geht’s schon und ist echt erfrischend und wach machend. Danach gab’s erst mal Eier mit Schinken auf dem hauseigenen Gasherd zubereitet, eh klar! Gegen 12 machten wir uns mal auf ins einkaufen. Neben der Bild Spanien kauften wir auch „le porc“ und ein Baguette. Nachmittags war das Wetter nicht gerade badetauglich, deswegen saßen wir in unserem Bus, lassen die Bild dir deine Meinung, spielten 66ig und tranken die 3 Steigen Bier, welche im Campingplatz Supermercado gekauft wurden. Die Nachmittagsunterhaltung bestand auch darin, den neu angereisten Piefkes zuzusehen, wie diese ihr Vorzelt am Wohnwagen befestigten. Außerdem hatten die Holländer und Deutschen dauernd das Bedürfnis irgendetwas mit dem Auto zu besorgen. Zum Abendessen gab’s dann „le porc“ immer beobachtet von unseren dänischen Nachbarn…

… da wir seit Stunden mit Biertrinken beschäftigt waren, … Abends saßen wir dann am Strand und tranken bei untergehender Sonne ein Estrella auf unserer Stranddecke. Jetzt gehen wir erst mal in die nicht weit entfernte Strandbar, wo anscheinend die Musik schon spielt. Mal sehen wie die Piefkes den Abend ausklingen lassen…

… gestern in der Strandbar gab es noch sehr starke Cocktails, dazu spielte die 2 Mann Band ACDC, Dire Straits, Guns N Roses und vieles mehr. Die Bar lag genau am „Deich“, eine leichte Meerbrise war zu spüren. Nach dem Jacky absacker im Bus waren wir ziemlich voll, aber kein Problem wir ham ja Urlaub!

Nachtrag: Hier in Spanien kann man sich an Stangen Automaten ganze „Cartousch“ für 30 Euro rauslassen. Ham mer heut auch gemacht, war aber kein Sielaff Automat Dagobert!

10. Juli 2007

St. Pere Pescador

„Leben wie Gott in Spanien!“

… Heute morgen gab’s erst mal Frühstück ans Bett, da Bänkers Caipikopf noch nicht aufstehen wollte. Heute gab es zur Abwechslung mal keine Eier! Das Wetter war klasse, also ging’s erst mal an den Strand… Mittags gab es ausnahmsweise mal kein Fleisch, sondern Spaghetti mit „Fromage“ Soße. Nachdem der Abwasch im Sanitärbereich gemacht war, ging’s ans obligatorische Einkaufen. Ideal Standart: 3 Sixer Bier, ein bisschen was zu Essen und 4-mal El Torro Energy Drink. Danach ging’s wie soll’s anders sein wieder ans Meer… Als ich zum duschen gehen wollte, kam ein Saarländer, welcher fast unser Nachbar war auf mich zu mit dem Satz: „Entschuldigung, das is doch der 50 PS Diesel?!“ Auch er wusste wieder zich Anekdoten um den Bus. Von Griechenland Anlasserproblemen bis zu VW Passat Kupplungsproblemen vor Gibraltar hatte er einiges zu erzählen. Abends gab es den „griechischen“ Teller mit Feta-Käse. Runtergespült mit spanischem Bier! Zum Ausklang des Tages spielte dann neben dem Bus noch die 2 dänischen Mädels Federball neben unserem Bus. Morgen früh dann weiter Richtung Montpellier noch mal ans Meer. Vorher gibt’s in Spanien noch mal Fumar, Cerveza und Gasoleo.

11. Juli 2007

St. Pere Pescador (E) – Palavas-les-Flots (F)

„Adios Espana!“

Nach einem kleinen Frühstück am Bus ging es noch mal in den Supermercado um noch div. Billige Spanische Dinge zu kaufen. Gegen 10 Uhr sind wir dann losgefahren. Die Dänen saßen gerade am Frühstückstisch gegenüber und staunten nicht schlecht, als wir erst mal mit Handschuhen und Hammer unseren Bus angemacht haben. Die obligatorische Rußwolke tat ihr übriges. Trotzdem verabschiedeten sie uns mit einem Winken und lachen. In Figures noch 4 Cartouche Marlboro a 29,50 Euro gekauft und im Innenstadtverkehr einen blauen Westfalia T3 gesehen. Zu Mittag gab’s heute mal italienisch: Ravioli auf einer Autobahnraststätte. Nach der „Afrit“ 33 stellte sich heraus, dass in Sete alle Campingplätze belegt sind. Wir versuchten unser Glück in Palavas, wo wir einen Platz am Meer fanden. An der Rezeption empfing uns ein lustig aussehender (riesige Afro Perücke) englisch sprechender Franzose. Der Strand hier ist mal was ganz was anderes. Kies-Muschel-Strand, der im Wasser steil abfällt. Holländer sind hier selbstverständlich auch wieder. Zu Abend gab’s erst mal wieder le Porc. Beim Abspülen fanden wir eine nagelneuen Pfannwender, und wir wollten uns in Spanien schon einen kaufen. Gerade gibt es wieder teureres Bier als in Spanien und dazu unser französischer Lieblingssender: Europe Deux!

12. Juli 2007

Palavas-les-Flots

„Brutzel, Brutzel“

Der Tag begann mit einem leichten Heineken Frühstück im Bus. Das Wetter heute war perfekt, den ganzen Tag keine Wolke und ziemlich heiß. Am Strand verschafften wir uns Abkühlung im kalten Mittelmeer. Doch, hier oben ist das Wasser schon wieder etwas kälter. Mittags rum „haddlten“ wir im Bus ab und beobachteten 2 VW Busse, mit gleicher Westfalia Ausstattung wie wir, welche heute ankamen. Der eine gehörte einem Schweizer Pärchen. Baujahr 1984, luftgekühlt, Benziner mit über 300000km. Mit so einem Bus kommt man halt immer ins Gespräch. Nachmittags waren wir noch mal im Meer, bevor es abends Cordon Bleu und Baguette gab. Der Abwasch wurde heute allerdings gleich gemacht, bevor die französische Abendsonne wieder alles zu Beton werden ließ… Da das Heineken hier so teuer ist und außerdem zu ende, geht es morgen wieder nördlich Richtung Alemania.

13. Juli 2007

Palavas-les-Flots (F) – Maisacker bei Freiburg (D)

„au revoir Frankreich!“

Da morgen französischer Nationalfeiertag ist, wollten wir das Land heute auf alle Fälle noch verlassen. Los ging’s um 8 Uhr auf die Autobahn bei Montpellier. Vorbei an Nimes Richtung Lyon. Die französischen LKW Fahrer führten sich teilweise auf, als ob wir ein „fuck France“-Schild hinten drauf hätten. Auffahren bis auf 1m, Lichthupe und dann rausziehen, dass der ganze Bus wackelt. Sollnse doch Überholen, hier gibt’s schließlich 3, 4 oder sogar 5 Spuren, die anderen LKWs machen’s doch auch. In Lyon dann in einem 1,8km langem Tunnel im Stau gestanden. Der Tunnel sah nicht wirklich Vertrauens erweckend aus, die Luft konnte man schneiden! Immer noch hörten wir Europe 2, „Que de Rock, que de la Pop“, den wir aber langsam schon nicht mehr hören konnten, da hier scheinbar täglich das gleiche Band läuft. Von der Autobahn sahen wir dann noch die Tour de France vorbeirauschen. Heute gab’s sogar wieder ein Überholmanöver: Ein Wohnwagen vor uns fuhr ziemlich langsam, wir waren schon gespannt was da wohl vorne dranhängt: eine Ente! Sah echt lustig aus. Kurz vor 8 waren wir dann endlich wieder in Allemagne, wo wir erst mal ins Mc Donalds gingen. Am Tresen innen sahen wir, wie draußen „die selbe alte Mörtelkuften“ herfuhr wie wir. Zuerst sahen wir nicht, wer der Fahrer war, aber Bänker meinte: „der muss es sein, der hat ölige Hände!“ *lol*. Draußen hielten wir noch einen kurzen Plausch unter Bullifahrern. Er fuhr einen selber umgebauten Caravelle und kam aus Rom, dabei waren Frau und Kind, die mit dem Turbo Diesel noch nach Düsseldorf wollten. Für unser Nachtquartier wählten wir „Camping Breisgau“ am Stocketenweg neben einem Maisacker. Einfach mal Wildcampen, sind ja schließlich wieder in Deutschland!

14. Juli 2007

Camping Breisgau – Daheim

„the Bus has done it!“

Heute ging’s früh los. Noch kurz Öl eingefüllt und um 7 rum auf die A5 Richtung Karlsruhe. Vorher staunten wir allerdings nicht schlecht, als wir sahen, dass 50m von unserem wilden Campingplatz ein weiterer T3 mit Aufstelldach sein Camp aufgeschlagen hatte. Dieser schlief allerdings noch. Machten noch eine kurze Brotzeit auf einem Rastplatz an der A6, bevor es den Rest heimwärts ging… The Bus has done it, des vergess mer ihm nicht!

Montag, 9. Juli 2007

Leben wie Gott in Spanien!

Sind hier auf einem deluex Campingplatz immer noch in Spanien. Nachdem die grosse Hitze in Suedspanien unserem Bus zu sehr zusetzte, sind wir wieder weiter rauf die Kueste gefahren. Denia war die weiteste entfernte Strecke zur Heimat, jetzt sind wir wieder an der Costa Brava am Golf de Roses. Der Campingplatz hier bietet einfach alles. Riesiger Supermarkt, direkt am Meer gelegen, Internet, Disco, Bar und jede Menge junger Menschen und vor allem massig Piefkes! Zum Meer sind es vom Bulli 150m, waren heute morgen vor dem Fruehstueck erst mal ne Runde im Mar Mediterraneo schwimmen. Gestern Abend gab es zur Feier des Tages lecker Fleisch und "Werscht". Der Supermercado hier fuehrt sogar Jacky, logisch das wir zuschlagen mussten. Bevor wir Spanien verlassen wird der Bus mit allem bestueckt was gut und billig in Spanien ist (Diesel 99 Cent/Liter, Mahou Bier, Zigaretten und anderen Touri Ramsch) In diesem Sinne: Hola!

Freitag, 6. Juli 2007

Viva Barcelona

Hi ihr daheim mit eurem schlechten Wetter,
hier ist das Wetter und das Meer spitze. Sind heute mal in Barcelona City, ein wenig Kultur tanken. Haben unser Lager in El Masnou aufgeschlagen, ca 15 km vor Barca. Der Zeltplatz erinnert zum Teil etwas an Rock im Park *lol*. Gestern das erste Mal so richtig ins Meer gepogt. Bier hier in Spanien gut, soweit es kalt ist! Heute gegen Abend noch mal ins Meer und ab Morgen gehts weiter richtung Valencia.

In diesem Sinne
Viva Espana!
Baenker und Maulwurf

PS: Englische Tastatur without Sonderzeichen!